bio
Name: Christian Seibert
als Trainer tätig seit 1999
Pilatestrainer seit 2005
Pilatesausbildung: Universitätsportinstitut
Derzeitige Projekte: Diese Hompage
Lieblingslandschaft: dort wo sich Fels und Wasser begegnen
Lebensmotto: Außen fließend, Innen stabil
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Bewegung - ist Leben
Grenzen - ein Richtwert
Friede - beginnt im Inneren
Krankheit - Reaktion des Körpers auf ungünstige Umstände
fliegen - können nicht nur Vögel
spielen - wichtig, auch für Erwachsene
Augen - auf!!
männlich - weiblich
Bewustsein - erlangen
Rhythmus - packt mich
Weltraum - unendliche Weiten
Kampf - Kunst
Was ist Pilates für Dich?
Pilates ist für mich eine sehr genaue Methode, die mir die Türe für ein neues und tieferes Körperbewusstsein öffnet. Hinter dieser Türe verbergen sich natürlich auch einige Schwächen, die ich lange verdrängt habe. Daran zu arbeiten ist nicht immer leicht und fordert oft weit mehr von mir, als andere Formen von Bewegung. Das Gefühl von Größe und Weite im Körper wiegt die Anstrengung aber allemal auf. Und die Freude an scheinbar simplen und doch so anmutigen Bewegungen.
Hat Pilates etwas in deinem Leben geändert?
Ja. Meine Körperhaltung hat sich sehr verbessert. Mich aufzurichten macht mir viel mehr Spaß als früher und ist nicht mehr so anstrengend. Das wirkt natürlich auch nach innen. Der bewusstere Umgang mit meiner Haltung hilft mir auch bei vielen körperlichen Arbeiten und anderen Sportarten.
Was sind die Ziele in deiner Pilates Arbeit?
Ich arbeite viel an der Flexibilität meiner Wirbelsäule. Auch Weite in den Schultern ist für mich ein Thema.
Wie wichtig ist Entspannung in deinem Leben?
Spannung und Entspannung sind zwei Gegensätze, genau wie Aktion und Passivität, Licht und Schatten, männlich und weiblich. Ohne das eine gibt es das andere nicht. Auf Dauer darf keines von beiden überwiegen. Das Wechselspiel von Spannung und Entspannung unserer Muskeln ist es, was Bewegung leicht und anmutig erscheinen lässt. Egal ob es Laufen, Tanzen oder Pilates ist. Auf Phasen von Anspannung und Stress müssen Phasen von Entspannung folgen. In meinem Leben kommt der Entspannung also ein sehr großer Stellenwert zu.
Wie definierst du Stärke?
Selbstsicherheit, die nicht gespielt ist. Präsenz ohne Aufdringlich zu sein. Kraft ohne Gewalt. Ausgewogenheit zwischen 'yin' und 'yang'. Wohlwollen ohne Arroganz.
Dürfen Trainer Schwächen zeigen?
Jeder Mensch darf und soll seine Schwächen zeigen. Auch Trainer. Es kommt darauf an zu welchem Zeitpunkt und in welchem Umfeld. Ich glaube, dass das Training selbst nicht der richtige Ort ist, um all seine Schwächen auszupacken. Wenn jemand das Training mit den Worten beginnt 'Bitte verzeiht mir, aber ich kann das alles selbst ja nicht so gut,...', dann übt der- oder diejenige vielleicht die falsche Profession aus. Trainer sollten besonders gut Ihre Grenzen kennen.
Was waren bisher deine größten Erfolge?
Da fällt mir der Satz ein: 'Was wären die großen Erfolge ohne die kleinen?' Natürlich zähle ich meinen ersten Marathon zu meinen großen persönlichen Erfolgen. Mindestens ebenso wichtig war für mich allerdings auch das vorbereitende Training und das Gefühl an kalten Wintertagen den inneren Schweinehund besiegt zu haben. Gerade beim Laufen in Kälte und Dunkelheit, oder gar bei einem Schneesturm spüre und genieße ich jede Minute meines Lebens. Als ich nach einer Knieverletzung das erst Mal wieder ohne Schmerzen gelaufen bin, war das für mich ein ebenso starkes Erfolgsgefühl wie einen ganzen Marathon zu laufen. Natürlich ist auch meine erste Besteigung des verschneiten Großglockners kein Spaziergang gewesen. Irgendeinen kleinen Felsen, der gar keinen Namen trägt, solo und barfuss zu besteigen war für mich persönlich ein ebenso großer Erfolg. Einmal hab ich beim einkaufen ein Tetrapack Milch, das mir aus der Hand gefallen ist, mit dem Fuß aufgefangen. Das war erst ein gutes Gefühl.
Was sind die Ziele in deinem Leben?
Ich möchte meinen Beitrag leisten Mensch und Natur ein Stückchen weiter zu bringen. Wenn es sich ausgeht würde ich gerne als Astronaut auch andere Planeten erkunden.
Hast du Träume?
Ich würde die Erde gerne einmal vom All aus sehen, um mit noch tieferem Respekt vor der Natur wieder auf unserem Planeten zu landen. Träume kommen und gehen. Manche bleiben und werden größer. Diese gilt es mit aller Kraft zu verfolgen.
Was bedeutet Glück für dich?
Tiefe Zufriedenheit. Ich glaube, dass man sich in diesem Zustand dem göttlichen ein Stück näher fühlt.
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